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Zum Profil des Kollegs der Schulbrüder
Das Kolleg der Schulbrüder ist ein Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft des Schulwerks der Diözese Augsburg.
Als katholische Schule stehen wir in der Tradition des Ordensgründers, des heiligen Johannes de La Salle.
Wir orientieren uns am christlichen Menschenbild und wollen nicht nur Wissen vermitteln oder den bloßen akademischen Bildungsauftrag erfüllen, sondern durch unseren ausgeprägten Profilbereich auch die Herzen und den Charakter bilden.
Im Sinne der ganzheitlichen Bildung legen wir demzufolge großen Wert auf den musisch-kreativen Bereich und bieten eine Vielzahl an Chören, Orchestergruppen, Theater, Marionettentheater, Robotik, Sport-Wettkampfgruppen, Handarbeit, Werken und Kochen als Arbeitskreise an.
Trotz der Größe unseres Gymnasiums sind wir bestrebt, immer den Menschen als Gottes Ebenbild in unseren Schülern zu sehen und sie in ihrer unterschiedlichen Wesensart und ihren Neigungen ernst nehmen sowie bei der individuellen Entwicklung ihrer Begabung und ihrer Persönlichkeit zu fördern.
Gerade der respektvolle Umgang miteinander und die Pflege der Gemeinschaft sind uns als kirchlicher Schule ein besonderes Anliegen.
Um unsere Schüler auf das Berufsleben und Studium gut vorzubereiten, wollen wir sie auch dazu befähigen, den Wert der Anstrengung und intensiven Arbeit als Grundlage des Erfolgs zu erkennen und für sich und andere Verantwortung zu übernehmen, damit sie später zu wertvollen Stützen der Gesellschaft werden können.
Wir Lehrer strengen uns in unserem erzieherischen Bemühen nach besten Kräften an, ihnen gute Vorbilder und im christlichen Sinne „Menschenbildner“ und nicht nur Wissensvermittler zu sein.
Schulprofil
Unter dem Begriff Schulprofil lässt sich die Gesamtwahrnehmung einer Schule mit all ihren Besonderheiten, ihren typischen Ausprägungen und der daraus resultierenden Unverwechselbarkeit definieren. Zum einen wird dieses Profil geprägt von der Qualität des Unterrichts, der an ihr stattfindet, vom Engagement der LehrerInnen und SchülerInnen, dem Geist des gegenseitigen Umgangs miteinander, bestehenden Traditionen und der Außenwirkung, die all diese Faktoren auf das Gesamtbild der Schule und ihren Ruf in der Öffentlichkeit und ihrem Umfeld ausüben.
Zum anderen gehören auch sämtliche unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten, die das Schulleben entscheidend mit prägen und „Teil eines mehr oder weniger organischen Wachstumsprozesses" (Philipp/Rolff) sind, dazu.
Die alljährlichen Abiturergebnisse, die verschiedensten Zeitungsartikel, die über die diversen Aktivitäten der Schule berichten, der Jahresbericht am Ende des Schuljahres sind allesamt Bestandteil einer temporären, punktuellen Bestandsaufnahme, d.h. periodisch erstellte Dokumentationen der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Unternehmungen. Sie spiegeln die Veranstaltungen, Festen und Feiern, die Teilnahme an nationalen Wettbewerben, den Schüleraustausch und viele andere Unternehmungen, die an der Schule stattfinden, wider.
Der Zweck der vorliegenden Zusammenstellung ist es, den Ist-Zustand der regelmäßigen Angebote innerhalb des Fächerkanons ebenso wie die Aktivitäten, die am Kolleg der Schulbrüder in Arbeitskreisen oder in anderer Form stattfinden, zu erfassen und in einer möglichst umfassenden Gesamtschau zusammenzustellen.
Daraus lassen sich dann die wesentlichen Eigenschaften, die unsere Schule kennzeichnen, ablesen und so ein Teil ihrer Stärken - und gleichermaßen ihrer Schwächen - erkennen. Diese Aufstellung soll des Weiteren allen an der Schule Beteiligten, d.h. Lehrern, Eltern und Schülern, die Fülle des gegenwärtigen Angebots transparent machen. Ebenso soll so manch bewährte schulische Einrichtung, die im Laufe der Jahre institutionalisiert wurde und deshalb mittlerweile als selbstverständlich erachtet wird, neu ins Bewusstsein gerückt werden.
Davon ausgehend gilt es dann zu reflektieren, wie im Sinne der Weiterentwicklung unseres Gymnasiums einzelne Aspekte weiter verstärkt werden können oder wo eventuell zukünftig Bedarf für zusätzliche Projekte besteht, um das bestehende Schulprofil weiter auszubauen und schärfer zu akzentuieren. Doch gilt gerade hier natürlich der Grundsatz Bewährtes zu bewahren und sich Neuem gegenüber maßvoll zu öffnen.
Daneben kann die Erfassung und Analyse des Ist-Zustandes Klarheit verschaffen im Hinblick auf das weitere Erarbeiten eines >Leitbilds und Schulprogramms.
Manfred Schöpplein
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