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Leitbild Strebersdorf 

Lasallianische Pädagogik im 21. Jahrhundert

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Schulprofil

Unter dem Begriff Schulprofil lässt sich die Gesamtwahrnehmung einer Schule mit all ihren Besonderheiten, ihren typischen Ausprägungen und der daraus resultierenden Unverwechselbarkeit definieren. Zum einen wird dieses Profil geprägt von der Qualität des Unterrichts, der an ihr stattfindet, vom Engagement der LehrerInnen und SchülerInnen, dem Geist des gegenseitigen Umgangs miteinander, bestehenden Traditionen und der Außenwirkung, die all diese Faktoren auf das Gesamtbild der Schule und ihren Ruf in der Öffentlichkeit und ihrem Umfeld ausüben.

Zum anderen gehören auch sämtliche unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten, die das Schulleben entscheidend mit prägen und „Teil eines mehr oder weniger organischen Wachstumsprozesses" (Philipp/Rolff) sind, dazu.

Die alljährlichen Abiturergebnisse, die verschiedensten Zeitungsartikel, die über die diversen Aktivitäten der Schule berichten, der Jahresbericht am Ende des Schuljahres sind allesamt Bestandteil einer temporären, punktuellen Bestandsaufnahme, d.h. periodisch erstellte Dokumentationen der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Unternehmungen. Sie spiegeln die Veranstaltungen, Festen und Feiern, die Teilnahme an nationalen Wettbewerben, den Schüleraustausch und viele andere Unternehmungen, die an der Schule stattfinden, wider.

Der Zweck der vorliegenden Zusammenstellung ist es, den Ist-Zustand der regelmäßigen Angebote innerhalb des Fächerkanons ebenso wie die Aktivitäten, die am Kolleg der Schulbrüder in Arbeitskreisen oder in anderer Form stattfinden, zu erfassen und in einer möglichst umfassenden Gesamtschau zusammenzustellen.

Daraus lassen sich dann die wesentlichen Eigenschaften, die unsere Schule kennzeichnen, ablesen und so ein Teil ihrer Stärken - und gleichermaßen ihrer Schwächen - erkennen. Diese Aufstellung soll des Weiteren allen an der Schule Beteiligten, d.h. Lehrern, Eltern und Schülern, die Fülle des gegenwärtigen Angebots transparent machen. Ebenso soll so manch bewährte schulische Einrichtung, die im Laufe der Jahre institutionalisiert wurde und deshalb mittlerweile als selbstverständlich erachtet wird, neu ins Bewusstsein gerückt werden.

Davon ausgehend gilt es dann zu reflektieren, wie im Sinne der Weiterentwicklung unseres Gymnasiums einzelne Aspekte weiter verstärkt werden können oder wo eventuell zukünftig Bedarf für zusätzliche Projekte besteht, um das bestehende Schulprofil weiter auszubauen und schärfer zu akzentuieren. Doch gilt gerade hier natürlich der Grundsatz Bewährtes zu bewahren und sich Neuem gegenüber maßvoll zu öffnen.

Daneben kann die Erfassung und Analyse des Ist-Zustandes Klarheit verschaffen im Hinblick auf das weitere Erarbeiten eines >Leitbilds und Schulprogramms.

Manfred Schöpplein